Autor_innen


Dr. Iris Breutz

Juristin und Rechtsanwältin, studierte Rechtswissenschaften in Kiel, Hamburg und Lausanne, 1996 Promotion zum Dr. iur. im Völkerrecht. Iris Breutz verfügt über langjährige Erfahrung in der internationalen Menschenrechtsarbeit und in Rechtsreform- und Demokratisierungsprozessen. Derzeit leitet sie für die GIZ GmbH (Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) das Vorhaben zur Unterstützung des Afrikanischen Menschenrechtsgerichtshofs und der Afrikanischen Menschenrechtskommission.

Diana Burghardt

Diana Burghardt ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Leuchtturmprojekt des BMZ „Menschenrechte, Unternehmensverantwortung und nachhaltige Entwicklung“ am Institut für Entwicklung und Frieden der Universität Duisburg-Essen.

Natalia Figge

Natalia Figge absolvierte den Diplomstudiengang Südostasienwissenschaften an der Universität Bonn. Von 2003 bis 2010 arbeitete sie bei der Asia-Europe Foundation in Singapur, der bisher einzigen Asia-Europe Meeting (ASEM) Institution, die sich auf den zivilgesellschaftlichen und kulturellen Austausch zwischen Europa und Asien konzentriert. Seit Mai 2010 ist sie Referentin bei der Friedrich-Ebert-Stiftung in Singapur (Office for Regional Cooperation in Asia). Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in der Förderung des sozialen Dialogs der ASEAN- und SAARC-Mitgliedsstaaten mit der Zivilgesellschaft, sowie in den Bereichen Arbeitsmigration, Hausangestellte und Gendergerechtigkeit.

Dr. sc. pol. Brigitte Hamm

Dr. Brigitte Hamm ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Entwicklung und Frieden (INEF) und Leiterin des Leuchtturmprojekts des BMZ „Menschenrechte, Unternehmensverantwortung und nachhaltige Entwicklung“.

Stefan Herbst

Dipl. Theol., Berater für Menschenrechte, Entwicklungspolitik und Organisationsmanagement. Langjährige Erfahrung in der internationalen Menschenrechtsarbeit, Schwerpunkt Menschenrechtsentwicklung im internationalen Völkerrecht, Beobachter bei der Menschenrechtskommission bzw. beim Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen, ehem. Sprecher der Koalition gegen Straflosigkeit, Mitbegründer des Nürnberger Menschenrechtszentrums, 1997–2006 Menschenrechtsreferent der Missionszentrale der Franziskaner, zahlreiche Veröffentlichungen.

Dr. Rainer Huhle

Politikwissenschaftler, ist Gründungs- und Vorstandsmitglied des Nürnberger Menschenrechtszentrums (NMRZ). Er beschäftigt sich vor allem mit internationaler Strafgerichtsbarkeit, Vergangenheitspolitik, Geschichte der Menschenrechte und Lateinamerika. Er ist einer von drei Vertreter_innen des FORUM MENSCHENRECHTE im Kuratoriums des Deutschen Instituts für Menschenrechte und stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums. Seit 2011 ist er zudem Mitglied des UN-Ausschusses gegen das Verschwindenlassen.

PD Dr. Michael Krennerich

PD Dr. Michael Krennerich studierte und promovierte in Heidelberg in den Fächern Politikwissenschaft, Philosophie und öffentliches Recht. Er habilitierte an der Universität Erlangen-Nürnberg und arbeitet dort als Privatdozent am Lehrstuhl für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik. Zugleich: Vorsitzender des Nürnberger Menschenrechtszentrums (NMRZ) und Mitherausgeber der Zeitschrift für Menschenrechte (zfmr); Mitglied des Koordinierungs-Kreises des FORUM MENSCHENRECHTE und Sprecher der AG Entwicklung und Wirtschaft im FORUM MENSCHENRECHTE.

Prof. Philip Leach

Rechtsanwalt und Professor für Menschenrechte; Direktor des Forschungsinstituts für Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit an der London Metropolitan University; Geschäftsführer des „European Human Rights Advocacy Centre“ (EHRAC), welches u. a. russische und georgische NGOs in Rechtsstreitigkeiten vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte berät und unterstützt. Im April 2009 wurde Philip Leach als Experte in das britische Beratungsgremium zu Todesfällen im Strafvollzug berufen. Mitglied des Redaktionsausschusses des „European Human Rights Law Review“ sowie Mitglied des rechtlichen Beratungsausschusses des „European Roma Rights Center“ (Budapest). Frühere Tätigkeiten und Positionen (Auswahl): Geschäftsführer der Organisation „Liberty“ sowie des Menschenrechtsprojekts zur Kurdenfrage; Trainer für Menschenrechtsfragen u. a. für den Europarat, OSZE, britische Ministerien, British Council und diverse NGOs. Autor von  „Taking a case to the European Court of Human Rights”, 2. Aufl., Oxford University Press, 2005.

Dr. Jochen Motte

geboren 1962; Studium der Theologie in Wuppertal, Tübingen und Bern; 1992 Promotion zum Dr. theol. im Fach systematische Theologie, seit 1992/1993 Mitarbeiter der Vereinten Evangelischen Mission (VEM). Jochen Motte leitet die Abteilung für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung bei der VEM, einer Gemeinschaft von Kirchen in drei Erdteilen mit Sitz in Wuppertal. Einen besonderen Schwerpunkt innerhalb der Programme der VEM bildet die Menschenrechtsarbeit. Jochen Motte ist Mitglied des Koordinationskreises des Forum Menschenrechte, im Forum koordiniert er die Arbeitsgruppe zum Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen.

Dr. Theodor Rathgeber

Politologe, Dr.rer.pol., freiberuflich als wissenschaftlicher Autor sowie Gutachter für die Bereiche Menschenrechte, Minderheiten, indigene Völker und entwicklungspolitische Zusammenarbeit tätig. Lehrbeauftragter an der Universität Kassel (Fachbereich 05/Sozialwissenschaften), seit 2003 Beobachter des Forums Menschenrechte für die UN-Menschenrechtskommission und den UN-Menschenrechtsrat.

Prof. Dr. iur Beate Rudolf

Prof. Dr. Beate Rudolf ist seit dem 1. Januar 2010 Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte. Zuvor lehrte sie sechs Jahre als Juniorprofessorin für Öffentliches Recht und Gleichstellungsrecht am Fachbereich Rechtswissenschaft der Freien Universität Berlin und leitete das Teilprojekt „Völkerrechtliche Vorgaben für Governance in schwachen und zerfallenden Staaten“ im Sonderforschungsbereich „Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit“. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Grund- und Menschenrechte sowie Staatsstrukturprinzipien nach Völkerrecht, Europarecht und deutschem Verfassungsrecht sowie in rechtsvergleichender Perspektive.

Christian Scheper

Christian Scheper ist Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Leuchtturmprojekt des BMZ „Menschenrechte, Unternehmensverantwortung und nachhaltige Entwicklung“ am Institut für Entwicklung und Frieden der Universität Duisburg-Essen.

Dr. Gabriela M. Sierck

Die promovierte Juristin Gabriela M. Sierck leitete von 1986 bis 1993 das Menschenrechtsreferat der Deutschen Kommission Justitia et Pax und ist seitdem Beamtin in der Verwaltung des Deutschen Bundestages. Nach verschiedenen Verwendungen in der Bundestagsverwaltung, der Europäischen Kommission und im Europäischen Parlament arbeitet sie seit 2007 im Verbindungsbüro des Deutschen Bundestages in Brüssel. Zudem war sie viele Jahre Mitglied des Vorstandes der ACAT (Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter).

Nahla Valji

Nahla Valji ist Leiterin des Transitional Justice Programmes beim Centre for the Study of Violence and Reconciliation in Kapstadt/Südafrika. In dieser Funktion koordiniert sie u. a. das afrikanische Forschungsnetzwerk zum Thema Transitional Justice. Schwerpunkt der Arbeit des Netzwerkes ist der Aufbau von Advocacy-Kapazitäten im länderspezifischen Kontext sowie die Förderung des Dialogs zwischen Wissenschaftlern und Menschenrechtsaktivisten im Hinblick auf die Umsetzung von Transitional Justice Konzepten. Frau Valji ist Herausgeberin des International Journal of Transitional Justice. Vor ihrer jetzigen Tätigkeit arbeitete sie als wissenschaftliche Referentin für Gender am Centre for Human Rights an der University of Pretoria. Ihre Ausbildung umfasste einen BA der University of British Columbia sowie einen MA in International Relations/Joint Diploma Forced Migration Studies der York University, Toronto.